Wieviel darf es diesmal kosten?

Viele Versicherungsgesellschaften sehen sich mit der Herausforderung einer Bestandesmigration konfrontiert. Sei dies, weil die im Einsatz stehenden Verwaltungssysteme das Ende ihres Lebenszykluses erreicht haben oder weil aufgrund der Marktkonsolidierung Bestände von anderen Gesellschaften übernommen werden sollen. In Nichtleben stellt beispielsweise die Masse und die Produktevielfalt, in Einzelleben die Langlebigkeit der Verträge eine nicht zu unterschätzende Herausforderungen dar. Wer diesen Schritt als reine IT-Angelegenheit betrachtet, hat die besten Voraussetzungen für einen langjährigen Cash-Drain geschaffen...

Für solche Grossprojekte ist ein klar strukturiertes Vorgehen zwingend notwendig. Die im Bestand vorhandenen Tarife müssen zu Beginn einer detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse entweder dem Umverkaufs- oder dem Migrationsumfang zugewiesen werden. Die zum Teil langen Durchlaufzeiten bei allfällig notwendigem Kundenkontakt dürfen dabei nicht unterschätzt werden! Parallel dazu müssen die allenfalls vom Data-Owner zu leistenden Aufwände für die Verbesserung der Datenqualität im Quellsystem rechtzeitig eingeplant werden.

Im fachlich komplexesten Teil eines solchen Projektes – der Tarifmigration - stellt sich sofort die Frage nach der richtigen Migrationsstrategie: Tarifkapselung oder Tarifauflösung? Die erste Variante führt zu einer wesentlichen Beschleunigung des Migrationsprojektes, erhöht aber den nachträglichen Wartungsaufwand im Zielsystem. Die Tarifauflösung umfasst die vollständige Neuimplementierung der alten Tarife, reduziert aber die Komplexität im Zielsystem und führt damit zu tieferem Wartungsaufwand.

Wir haben solche zukunftsorientierte Projekte erfolgreich durchgeführt. Als unabhängige Unternehmensberater haben wir keine Partnerschaft mit einem Softwarehaus und sind daher nur Ihnen als Auftraggeber verpflichtet. Erfahren Sie mehr im Rahmen eines persönlichen Gespräches.